
Religion kann sowohl zu Frieden als auch zu Krieg beitragen – was sind die Auswirkungen für die Friedensmediation? Weltweit spielt Religion eine immer grössere Rolle in gewaltsamen Konflikten: Anfang der 1970er Jahre waren religiöse Dimensionen in Konflikten verschwindend klein, heute tragen mehr als die Hälfte der gewaltsamen Konflikte weltweit (auch) eine religiöse Dimension in sich. Der Abend widmet sich der Frage wie Mediation in der Gegenwart solcher Konflikte durchgeführt wird, wer mediiert und wer an der Mediation teilnimmt.
- Dr. Simon Mason: IfM-Mitglied, siehe http://www.css.ethz.ch/ueber-uns/personen/mason-simon.html
- Team Mediation und Friedensförderung: Das «Mediation Support Team», Center for Security Studies ETH Zurich, befasst sich mit der Entwicklung und Förderung von Mediationsmethoden für die Bewältigung von gewalttätigen politischen Konflikten. Durch Forschung, Ausbildung und direkte Prozessunterstützung leistet das Team Hilfestellung für Vermittler und Verhandlungsführer mit dem Ziel, zur Verbesserung von Mediation, Konflikttransformation und Friedensförderung beizutragen.
- http://www.css.ethz.ch/think-tank/teams/team-mediation-friedensfoerderung.html
- Dalai Lama: «Für jegliche Aktivität, die mit der menschlichen Gesell-schaft verbunden ist, sind Empathie und Liebe von lebensnotwendiger Bedeutung.» (S. 26, aus: Dalai Lama, Empathie: es fängt bei Dir an und kann die Welt verändern)